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Arbeitsvertragsrecht | 23.3.2007
Soweit sensible Gesundheitsdaten in die Personalakte aufzunehmen sind, hat der Arbeitnehmer Anspruch darauf, dass dies unter Berücksichtigung seiner Interessen geschieht. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Daten in besonderer Weise aufzubewahren. Steuerrecht | 23.3.2007
Noch gibt es keinen finanzgerichtliche Entscheidung zur Frage, ob Entschädigungen wegen Verstoßes gegen das Diskriminierungsverbot des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) steuerpflichtig sind. Diese Frage ist differenziert zu beantworten. Arbeitsvertragsrecht | 23.3.2007
Verlangt ein Arbeitnehmer vom Arbeitgeber die Zustimmung zur befristeten Verringerung seiner vertraglich vereinbarten Arbeitszeit, zu liegt kein wirksames Verringerungsverlangen vor. Der Arbeitgeber kann frei entscheiden, ob er diesen Antrag auf Änderung des Arbeitsvertrages annimmt oder ablehnt. Arbeitsvertragsrecht | 23.3.2007
Bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind Wegezeiten bei einer Dienstreise keine Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes. Auch die Vergütung für diese Zeiten kann ausgeschlossen werden. Kündigungsrecht | 10.1.2007
Wer als Vorgesetzter seine Mitarbeiterinnen sexuell belästigt, riskiert die fristlose Kündigung seines Arbeitsverhältnisses. Dies gilt auch bei einer langjährigen Betriebszugehörigkeit. Arbeitsvertragsrecht | 7.11.2006
Wurde eine schwangere Mitarbeiterin bei einer Beförderungsentscheidung zu Gunsten eines Mannes übergangen, so liegt darin nicht ohne weiteres eine schadensersatzpflichtige Diskriminierung. Kündigungsrecht | 20.9.2006
Der Betriebsveräußerer, der ein Arbeitsverhältnis vor dem Betriebsübergang gekündigt hat, bleibt trotz des Betriebsübergangs Beklagter in dem Kündigungsrechtsstreit, den der Arbeitnehmer gegen ihn angestrengt hat. Arbeitsvertragsrecht | 20.9.2006
Arbeitnehmer haben während der Dauer ihres Arbeitsverhältnisses Wettbewerb zu Lasten des Arbeitgebers zu unterlassen. Dies gilt auch für einen Auszubildenden während der Dauer des Berufsausbildungsverhältnisses. Kündigungsrecht | 20.9.2006
Allein das Vorliegen eines Krankenhausaufenthalts rechtfertigt noch keine nachträgliche Zulassung einer Kündigungsschutzklage. Es kommt vielmehr darauf an, ob der Arbeitnehmer durch seine Krankheit objektiv daran gehindert war, eine Klage zu formulieren oder seine Rechte auf andere Weise wahrzunehmen. Arbeitsvertragsrecht | 20.9.2006
Das LAG Baden-Württemberg hat ein Unternehmen zur Zahlung von 25.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt, weil es eine Führungskraft zwei Jahre lang gegen dessen Willen nicht beschäftigt hatte. |
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